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Arbeitsrecht und Pausen: Das sagt das Arbeitszeitgesetz

Pause muss sein: Wer sechs Stunden oder mehr pro Tag arbeitet, hat einen gesetzlichen Anspruch auf Ruhezeit. Wie genau diese auszusehen hat, regelt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Ähnlich wie beim Thema Arbeitsrecht und Überstunden gibt es bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern oft Unklarheiten und somit Konfliktpotenzial hinsichtlich der Pausenregelung. Als Arbeitsrecht-Anwälte in Hamburg und darüber hinaus stehen wir beiden Parteien beratend zur Seite.

Die Ruhepausen sind in Paragraf 4 Arbeitszeitgesetz festgeschrieben. Demnach gelten folgende Ansprüche:

Ob die Arbeitspausen auf einmal oder gestückelt gewährt werden, ist dem Unternehmen überlassen. Die Zeitabschnitte müssen jedoch mindestens 15 Minuten betragen. Nach sechs Stunden Arbeit muss die erste Pause erfolgen. Arbeitsunterbrechungen von weniger als einer viertel Stunde zählen nicht – sie werden als Arbeitszeit behandelt. Bei den gesetzlichen Angaben handelt es sich um Mindestvorgaben. Arbeitgeber können die Pausenzeiten natürlich auch verlängern. Unter Umständen ärgerlich für Arbeitnehmer: Pausen zählen im Arbeitsrecht nicht zur Arbeitszeit und müssen daher auch nicht vergütet werden. Dafür können Sie die Pause aber auch ganz nach Ihren Wünschen gestalten und zum Beispiel auch das Betriebsgelände verlassen. Vorsicht: Unfälle, die während der Pausenzeit passieren, zählen nicht als Arbeitsunfall.

Wieneke-Spohler Portrait

Christian Wieneke-Spohler

  • Rechtsanwalt seit 1992
  • Partner der Sozietät seit 1994
  • Fachanwalt für Arbeitsrecht seit 1995
  • Regelmäßige arbeitsrechtliche Veröffentlichungen im Hamburger Abendblatt
  • Mitglied im Verband deutscher Arbeitsrechtsanwälte VdAA und im Bundesverband mittelständischer Wirtschaft BVMW

Kai Höppner

  • Rechtsanwalt seit 2006
  • Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth) seit 2006
  • Fachanwalt für Arbeitsrecht seit 2012
  • Fachanwalt für Medizinrecht seit 2016
  • Langjährige Erfahrung im Arbeits- und Gesellschaftsrecht für Leistungserbringer im Gesundheitswesen
  • Regelmäßige Vortragstätigkeit zu arbeits- und medizinrechtlichen Themen
  • Mitglied im Verband deutscher Arbeitsrechtsanwälte (VdAA)

Pausenzeit ist nicht gleich Pausenzeit im Arbeitsrecht

Neben der normalen Ruhepause – für gewöhnlich als Mittagspause bekannt – gibt es folgende Pausen, die im Arbeitsrecht jedoch nicht als solche zählen:

Beachten Sie in Bezug auf die Pausenregelung auch immer Ihren Arbeitsvertrag und falls vorhanden den Tarifvertrag oder die Betriebsvereinbarung.

Ruhezeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen

Das Arbeitsrecht regelt auch die Pausen, die zwischen zwei Arbeitstagen oder Schichten liegen. Diese muss mindestens elf Stunden betragen. Ausnahmen gelten für Krankenhäuser, im Bereich Pflege, in der Gastronomie und Hotellerie, in Verkehrsbetrieben, im Rundfunk und in der Landwirtschaft.

Konflikte rund um Arbeitsrecht und Pausen: Wir helfen weiter

Ihr Chef gewährt nicht die Mindestzeit, die das Arbeitsrecht an Pause vorsieht? Bei diesem oder ähnlichen Konfliktfällen stehen wir Ihnen als Arbeitnehmer gerne zur Seite. Aber auch Arbeitgeber finden bei uns Rat und Unterstützung. Sichern Sie sich zum Beispiel juristisch ab, was die Pausenregelung im Arbeitsvertrag betrifft. Als erfahrene und engagierte Fachanwälte für Arbeitsrecht in Hamburg sind wir immer auf dem Laufenden, was die aktuelle Rechtsprechung betrifft und können Sie optimal beraten.

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