Mutterschutz, Beschäftigungsverbot, Kündigungsschutz: Schwangere genießen besondere Rechte am Arbeitsplatz. Worauf Arbeitnehmer und Arbeitgeber achten müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Schwangerschaft im Arbeitsrecht. Für den Inhalt verantwortlich sind unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht Christian Wieneke-Spohler, Kai Höppner und Merle Lerdon.
Martens & Wieneke-Spohler Rechtsanwälte
Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) greift ab dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihrem Arbeitgeber mitteilen, dass Sie schwanger sind.
Der Arbeitgeber muss anschließend das Gewerbeaufsichtsamt informieren und bestimmte Schutzvorschriften einhalten.
Zudem gilt ab sofort Kündigungsschutz.
Das Mutterschutzgesetz gilt für alle Frauen, die sich in einem Arbeitsverhältnis befinden, also auch für Teilzeitkräfte, geringfügig Beschäftigte oder Auszubildende.
Wenn Sie einen befristeten Arbeitsvertrag haben, endet der Mutterschutz mit der Vertragslaufzeit.
Eine Angestellte, die in der Probezeit schwanger wird, darf ebenfalls nicht gekündigt werden.
Der Mutter- und Kündigungsschutz gilt nach der Entbindung noch vier Monate lang.
Wenn der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Kündigung bislang nicht über die Schwangerschaft informiert wurde, können Schwangere innerhalb von zwei Wochen die Information nachreichen. Die Kündigung ist dann unwirksam.
Das Arbeitsrecht bei Schwangerschaft sieht Beschäftigungsverbote vor. Diese Verbote sollen die Gesundheit und Leben von Müttern und Ungeboren schützen.
Zunächst einmal dürfen Schwangere keine Tätigkeiten ausführen, die sie oder ihr Baby gefährden können. Für ein absolutes Beschäftigungsverbot – also wenn die Betroffene gar nicht mehr arbeiten darf – ist ein ärztliches Attest nötigt. Eine Bescheinigung der Hebamme genügt nicht. Im Mutterschutzgesetz wird beim Beschäftigungsverbot unterschieden zwischen:
Eine Besonderheit im Arbeitsrecht bei Schwangerschaft ist die Mutterschutzfrist. Sie beginnt sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt.
In dieser Zeit dürfen Schwangere und frisch gebackene Mütter gar nicht beschäftigt werden. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt auf 12 Wochen. Diese Zeit gilt übrigens als Arbeitszeit, das heißt: Sie erhalten Ihr volles Gehalt und erwerben Urlaubsanspruch.
Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen geben den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und der laufenden Aktualisierungen durch unsere Fachanwälte wieder. Sie ersetzen aber keine individuelle anwaltliche Rechtsberatung im Einzelfall. Jeder Sachverhalt ist anders.
5,0 ★★★★★ von 5 Sternen (111 Bewertungen bei Google (öffnet in neuem Tab))
★★★★★Bewertung: 5 von 5 Sternen
Ich kann Frau Lerdon wirklich von Herzen weiterempfehlen. Während des gesamten Prozesses habe ich mich jederzeit sehr gut beraten, ernst genommen und unterstützt gefühlt. Sie war immer professionell, engagiert und gleichzeitig menschlich und verständnisvoll. Die Kommunikation lief zuverlässig und unkompliziert, und ich hatte immer das Gefühl, in guten Händen zu sein. … Dank ihrer Unterstützung konnte mein Anliegen erfolgreich abgeschlossen werden. Auch die gesamte Kanzlei war wirklich super organisiert. Wenn ich angerufen habe, wurde ich immer freundlich empfangen und habe mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Team war hilfsbereit, freundlich und zuverlässig, was den gesamten Ablauf sehr angenehm gemacht hat. Vielen Dank noch einmal an Frau Lerdon und das gesamte Team für die tolle Begleitung und die hervorragende Arbeit!
★★★★★Bewertung: 5 von 5 Sternen
Hervorragende Kanzlei! Wer einen kompetenten und durchsetzungsstarken Anwalt im Arbeitsrecht sucht, ist hier genau richtig. Herr Wieneke-Spohler hat mich sicher in meiner Angelegenheit beraten und begleitet und am Ende ein Top-Ergebnis rausgeholt. Ich habe mich jederzeit bestens aufgehoben gefühlt. 5 Sterne!
★★★★★Bewertung: 5 von 5 Sternen
Herzlichen Dank an die Kanzlei Martens & Wieneke-Spohler. Ich würde vertreten durch den Rechtsanwalt Hr. Höppner. Ich war außerordentlich zufrieden mit der Rechtsvertretung. Hr. Höppner hat mich fachlich wie auch menschlich bestens beraten, sowie unterstützt. Er war jederzeit erreichbar und hat komplexe Sachverhalte für mich verständlich erklärt. … Seine Recherchen waren sehr umfangreich und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich fühlte mich bestens vertreten und kann Hr. Höppner nur wärmstens weiterempfehlen. Ich bin Hr. Höppner persönlich sehr, sehr dankbar.
Unsere Fachanwälte stehen Ihnen mit langjähriger Erfahrung im Arbeitsrecht gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns!
Schreiben Sie uns eine E-Mail via Kontaktformular oder rufen Sie uns während unserer Geschäftszeiten an.
Mo.-Do.: 09:00 – 18:00
Freitags: 09.00 – 16:00