Arbeitsrecht aktuell

Wir besprechen aktuelle Arbeitsrecht-Urteile

Beschluss des LAG Hamm vom 19.02.2026, Aktenzeichen 9 Ta 319/25

Ist ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ordnungsgemäß, nur weil sein Inhalt den vereinbarten Formulierungen entspricht, einen Briefkopf aber vermissen lässt?

Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 05.07.2022, Aktenzeichen 6 Sa 54/22

Zum Austausch von Informationen zwischen ehemaligem und neuem Arbeitgeber wurde kürzlich ein wichtiges Urteil gefällt. Mehr erfahren!

Urteil des BAG vom 27.04.2021, Aktenzeichen 9 AZR 262/20

Muss ein Arbeitszeugnis auf aktuellem Geschäftspapier des Arbeitgebers abgefasst werden? Sind Vor- oder Rückdatierungen zulässig? Darf die Unterschrift des Arbeitgebers aus bloßen Auf- und Abwärtslinien bestehen? Muss der Unterzeichner erkennbar ranghöher als der Arbeitnehmer sein? Darf das Zeugnis in gefalteter Form übersandt werden? Diese Fragen sind nur Beispiele aus dem Katalog unerschöpflicher streitiger Fälle zum Arbeitszeugnis. Az. 9 AZR 262/20

Urteil des LAG Düsseldorf vom 12.01.2021, Aktenzeichen 3 Sa 800/20

Nach der bisherigen Rechtsprechung des BAG hat ein Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Aufnahme einer positiven Schlussformel (Dankes –, Bedauernsklausel und Ausspruch guter Zukunftswünsche) in einem Arbeitszeugnis (BAG Urteil vom 11.12.2012 – 9 AZR 227/11). Das BAG begründet diese Ansicht im Wesentlichen damit, dass in der maßgeblichen Vorschrift des § 109 GewO ein Ansatzpunkt fehle, den Ausdruck persönlicher Empfindungen zum Inhalt des gesetzlichen Zeugnisanspruchs zu machen. Az. 3 Sa 800/20
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